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second hand mode

Weg damit! Wie dir Second Hand Mode neue It-Pieces finanziert. Was sich im Laufe der Zeit so alles an Fashion-Items ansammelt und den Kleiderschrank zum Platzen bringt! Davon kann ich ein Lied singen.

Bis vor einigen Monaten gehörte ich noch zu den absoluten Sammlerinnen. Kein Kleidungsstück oder Accessoire, das ich auf Shoppingtouren erbeutet habe, durfte meinen Kleiderschrank – außer zum Ausgang mit mir 😉 – je wieder verlassen. Das hatte zur Folge, dass auch Kästen und Kommoden mehr wurden, um geliebte, aber auch ungetragene Stücke aufzunehmen. Mit schwindendem Platz in den eigenen vier Wänden, schwand der Überblick über meine Garderobe. Das morgendliche Ankleiden wurde zum Stress, besonders wenn meine Wahl auf ein stylisches Teil von anno dazumal fiel, aus dem ich sichtlich herausgewachsen war ☹. Der Start in den Tag begann bereits mit Frust, mehr muss ich euch nicht sagen. Und da waren sie plötzlich …

Meine neuen Leitsprüche: „Weniger ist mehr“, „Ordnung im Chaos“,„Froh gelaunt in den Tag starten!“

Sie mussten weg meine Fehlverkäufe, meine „Kastenhüter“, die ich von Saison zu Saison mitschleppte. Und auch meine Lieblingsstücke, die nicht mehr zu mir passten. Eine Herausforderung für mich, da Frau ja zu allen ihren Fashion-Items eine Bindung hat. Für Kleidung und Accessoires, die ich nicht spenden oder verschenken wollte, begab ich mich auf die Suche nach Fashionistas, die mein Lieblingsstück zu schätzen wüssten. Und ich habe sie gefunden, auf den Online Plattformen für Second Hand Mode und Vintage.

DER TEST – Second Hand Mode online verkaufen & kaufen

(c) Dom J from Pexels

REBELLE

… von seiner sympathischen Gründerin Cécile Wickmann ins Leben gerufen, ist die Plattform für Designer Second Hand Fashion. Und die Betonung liegt auf „Designer“, denn nicht jedes Kleidungstück wird akzeptiert.

Einfach Benutzerkonto anlegen oder mit Facebook anmelden. Im Benutzerbereich kannst du zudem ein Profilbild von dir hochladen und deine Produkte verwalten.

So wird verkauft: Entweder über den Concierge-Service oder durch Selbstverkauf. Bei ersterem übernehmen die Mitarbeiter das Fotografieren und das Einstellen bzw. die genaue Beschreibung deiner Produkte auf der Plattform. Beim Selbstverkauf musst du dein Verkaufsobjekt erstmal fotografisch in Szene setzen. Danach lädst du auf der Plattform die Fotos hoch und beschreibst dann das Produkt nach dem ausführlichem Fragenkatalog beschreiben. Dann heißt es warten, dass Fotos und Produktbeschreibung von den Mitarbeitern schliesslich freigestellt werden. Das kann einige Tage in Anspruch nehmen.

Das verdienst du: Als Verkäuferin zahlst du abhängig vom Verkaufspreis eine gestaffelte Provision von 17-33%. Je teurer das Fashion-Item, desto geringer die Provision, die REBELLE verlangt. Nimmst du den Concierge-Service in Anspruch wird zusätzlich eine Gebühr von EUR 15,- fällig. Käuferinnen zahlen keine Provision, jedoch Versandkosten. Die Versandkosten von EUR 15,90 für Österreich (Versand innerhalb von Deutschland kostet EUR 6,90) finde ich hoch. Auch die Provision ist hoch.

Plus/ Minus:
  • Der Kundenservice ist zwar freundlich, antwortet jedoch nicht immer umgehend. Der Erlös wird nach erfolgtem Verkauf auch prompt überwiesen. Hast du ein Produkt verkauft, schickst du es kostenlos an REBELLE. Erst dann geht es an die Käuferin weiter. Die Ware kommt edel verpackt in türkisem Karton und Seidenpapier. Sehr nett!
  • Stücke werden oftmals abgelehnt, obwohl von namhaften Designern und in tadellosem Zustand. Verkauft sich ein Produkt nicht und reduzierst du den Preis, ist bei EUR 40,- Schluss. Das ist der niedrigste Preis, den du auf der Plattform auswählen kannst. Wahrscheinlich bleibst du auch auf deinem Produkt sitzen. Hast du einen Artikel von einer Privatperson (auf REBELLE gibt es auch gewerbliche Anbieter) gekauft, kannst du ihn leider nicht zurückgeben. Du kannst ihn jedoch innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt wieder kostenlos auf der Plattform einstellen, was ich wiederum gut finde.

MÄDCHENFLOHMARKT

… ist der Marktplatz für hochwertige Second Hand Designermode und Vintage-Fashion. Super, dass neben Luxusmarken auch alle anderen Marken akzeptiert werden. Und du findest hier viele Modebloggerinnen, die ihren Kleiderschrank zum Verkauf anbieten.

So geht‘s: Benutzerkonto anlegen oder mit Facebook anmelden. Im Benutzerbereich kannst du zudem ein Profilbild mit Botschaft an die Community hochladen als auch deine Produkte verwalten. Es gibt ein Bewertungssystem für Verkäuferinnen. Benotet werden von den Käuferinnen: korrekte Beschreibung des Artikels, Kommunikation, Versandzeit und Qualität der Verpackung. Die Verkäuferin sendet direkt an die Käuferin. Beide können über Versand Tracking Code den Verlauf des Paketes verfolgen.

So wird verkauft: Auch hier ist sowohl der Verkauf über Concierge-Service als auch über Selbstverkauf möglich. Bei ersterem sendest du deine Produkte ein, alles andere erledigt Mädchenflohmarkt für dich. Beim Selbstverkauf musst du ansprechende Fotos von deinem Verkaufsobjekt machen, hochladen und eine Produktbeschreibung verfassen. Die Tipps im Verkäufer-Guide solltest du dir unbedingt ansehen! Super ist, dass du Fotos und Produkttext gleich selbst auf deiner Verkaufsseite, deinem „Kleiderschrank“, online stellen kannst. Deinen Kleiderschrank kannst du auch gleich mit Facebook & Co verknüpfen.

Das verdienst du: Der Concierge Service kostet 40% vom Wunschpreis. Beim Selbstverkauf zahlst du eine Gebühr von 10%. Versandkosten trägt die Käuferin. Das sind innerhalb Deutschland EUR 5,49. Für Österreich jedoch EUR 7,99.

Plus/ Minus:
  • Sobald du registriert bist, hast du bereits einen Follower: Maria, die sympathische Gründerin von Mädchenflohmarkt. Nice und ein schönes Willkommen in der Community! Kundenservice ist einerseits freundlich und antwortet andererseits umgehend. Eine übersichtliche Verkaufshistorie findest du in deinem Benutzerbereich. Und abschliessend wird der Verkaufserlös prompt überwiesen.
  • Die Versandgebühren für Österreich sind höher. Deshalb musst du die Preise attraktiver, also niedriger gestalten. Nur so lohnt sich der Verkauf mancher Artikel. Innerhalb von drei Tagen musst du deinen Artikel versenden, was manchmal recht knapp werden kann. Auch die Käuferin muss eine 3-Tages-Frist beachten, in der sie ihr Paket von der Post holt, die Ware begutachtet und eventuelle Mängel meldet.

Wo findest du mich: Auf Mädchenflohmarkt. Nette Community. Es ist schön, wenn sich jemand bedankt, dass man sein Lieblingsstück an ihn verkauft hat!

Gehört ihr auch zu den Jägerinnen und Sammlerinnen? Trennt ihr euch ebenso ungern von euren Lieblingsstücken? Oder sorgt ihr für einen gewissen Kreislauf in eurem Kleiderschrank und finanziert euch so neue Lieblingstücke? Schreibt mir über eure Erfahrungen zu „Second Hand: Mode online verkaufen oder kaufen“!

Entrümpeln befreit! Vielleicht möchtest du meinen Blog dazu lesen.

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