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Grüner Daumen

Pflanzen und Blumen werten jede Wohnung auf. Sie schauen schön aus, reinigen die Luft und bringen etwas Natur ins Heim. Doch nicht jeder ist mit einem grünen Daumen gesegnet. In diesem Blog erfahrt ihr, wie ihr trotzdem erfolgreiche Pflanzenbesitzer werdet. Inklusive Tipps, Tricks und Beginner-Pflanzen! Unser Motto: Kein grüner Daumen? Kein Problem!

Nur Plastik und Kakteen?

Als ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht habe, schossen mir sofort die zwei „Klassiker“ für Menschen ohne grünen Daumen in den Kopf: Kunstpflanzen und Kakteen! Obwohl Kunstpflanzen und -blumen oft sehr viel hermachen und schon sehr realistisch sein können (mehr dazu erfahrt ihr hier), bin ich doch ein Fan von „echten“ Pflanzen. Der klassische Kaktus ist aber auch nicht meine erste Wahl. Für mich müssen richtige Grünpflanzen her! Mein erster Weg deshalb? Zu Blumen B&B. Hier seid ihr bestens bedient! Du wirst in den Shops von FloristInnen toll beraten und es gibt zudem eine große Auswahl an Pflanzen.

(c) Daria Shevtsova / Pexels

Kein Grüner Daumen? Diese Tipps sind für dich!

Tipp 1: Wähle die richtigen Pflanzen

Der 1. Tipp ist auch schon der Wichtigste. Nicht jede Pflanze ist für AnfängerInnen gut geeignet. Besonders gut eignen sich Pflanzen, die nicht allzu viel Pflege – Licht, Nahrung und Wasser – benötigen. Es gibt wirklich eine große Auswahl an Grünpflanzen, teilweise auch mit hübschen Blüten, die man ohne grünen Daumen im Eigenheim halten kann. Mehr dazu jedoch etwas später 😉

Tipp 2: Nur Luft und Liebe?

Nein, nur Luft und Liebe reicht für Pflanzen nicht aus. Pflanzen brauchen Sonne (also am besten in die Nähe eines Fensters stellen), Wasser und Nahrung. Pflanzennahrung bzw. Dünger gibt es in Flüssig- und Pulverform. Die Flüssigform ist besonders gut für AnfängerInnen geeignet, da du hier nur wenig falsch machen kannst. Am besten entscheidest du dich zu Beginn für ein Universalprodukt und verwendest es für alle Pflanzen. Aber Achtung! Nicht zu viel düngen. Maximal 1x im Monat, minimal 3x im Jahr.
DER Tipp von FloristInnen: Gleich den 1. Sonntag in jedem Monat für das Düngen nutzen. So vergisst du es nicht.

Tipp 3: Regelmäßig gießen

Oh ja, hier ist für viele das Hauptproblem. Gieße ich meine Pflanze zu viel? Oder sogar zu wenig? Auch ich habe mich diese Fragen sehr häufig gestellt. Gleich vorweg: Weniger ist mehr! Wer seine Pflanzen übergießt, riskiert nämlich das Verfaulen und Absterben der Wurzeln. Wie beim Düngen, ist auch beim Gießen ein Plan sinnvoll. Auch hier eignet sich der Sonntag gut! Wer beim Erinnern Hilfe benötigt, kann sich eine kleine Post-it Erinnerung schreiben oder am Handy einen Alarm einstellen. Am besten auch mit allen im Haus absprechen, damit die Pflanzen nicht doppelt gegossen werden. Wer sich nicht sicher ist, ob die Pflanze Wasser braucht, kann sie auch anheben und die Erde fühlen.
Aber Achtung: Oft sind nur die ersten 2-3 cm trocken. Deswegen unbedingt die Pflanze etwas aufheben: Fühlt sie sich schwer an? Ist die Erde weiter unten noch feucht?

Die Grundsätze beim Gießen sind übrigens: Je weiter oben die Pflanze ist, desto mehr Wasser benötigt sie. Im Sommer unbedingt mehr Gießen (am besten abends). Und wer ein riesiges Problem mit dem Gießen hat, kann sich „Feuchtigkeitsmesser“ kaufen oder extra Pflanzen-Apps herunterladen.

Tipp 4: Den richtigen Platz finden

Es ist wirklich wichtig, dass man den richtigen Platz für seine grünen Mitbewohner findet. Sie sollten unbedingt in der Nähe einer natürlichen Lichtquelle stehen. Hier hat jede Pflanze seine Eigenwünsche: Manche möchten mehr, manche weniger Licht. (Diese Info findest du übrigens meistens auf der kleinen Infokarte im Pflanzentopf oder du fragst im B&B-Shop nach.) Zudem sollte man die Pflanze auch leicht erreichen können, da man sie ja auch regelmäßig gießen muss. Wer ein Badezimmer mit Fenster hat, ist klar im Vorteil! Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Bad gedeihen die meisten Pflanzen deswegen besonders gut. Auch der Platz, bei dem man die Wäsche aufhängt, ist sehr beliebt.

Tipp 5: Kunst- und Trockenblumen

Kein grüner Daumen oder einfach keine Zeit? Wer sehr selten zu Hause ist oder sich überhaupt nicht kümmern möchte, sollte überdies Alternativen wählen. Beispielsweise eine Kunstpflanze. Immer mehr im Kommen sind außerdem noch die Trockenblumen! Wie ihr selbst Trockenblumen macht, erfahrt ihr in meinem letzten Pflanzenblog.

Anfänger-Pflanzen für zu Hause!

Es gibt dutzende Pflanzen, die sich für AnfängerInnen eignen. Ich stelle euch hier meine drei Lieblingspflanzen vor. Alle sind zudem pflegeleicht und sehen einfach toll aus!

1: Anthurium / Flamingoblume

Die Anthurium sind farbenfrohe Zimmerpflanzen, die nicht viel Pflege benötigen und sehr dekorativ ausschauen. Ich habe eine weiße und eine rote Flamingoblume zu Hause und bin mit beiden sehr zufrieden! Gießen muss man sie 1x/Woche. Sie mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit (also bitte nicht auf einen Heizkörper stellen) und immer mal mit Wasser besprüchen.

2: Philodendron / Baumfreund

Der Philodendron ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Man kann sie entweder als Hängepflanze oder mit Rankhilfe setzen. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind zudem auch tolle Luftfilter! Auch den Baumfreund muss man regelmäßig gießen, allerdings nicht zu viel. Sie mögen ebenso eine hohe Luftfeuchtigkeit.

3. Zamioculcas / Glücksfeder

Die Glücksfeder ist ebenso eine sehr pflegeleichte, dekorative Zimmerpflanze. Hier bitte KEINE direkte Sonneneinstrahlung. 1x/Woche gießen reicht hier völlig. Und im Winter hält sie sogar bis zu 4 Wochen ohne Wasser aus.

Alles Liebe und viel Freude mit euren Grünpflanzen,
eure Hannah <3

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