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Mund-Nasen-Schutz

In Zeiten wie diesen…“ Eine Phrase, die sich bei mir seit Ende März auf meine persönlich immer länger werdende „Unwort des Jahres 2020“-Liste geschlichen und dort einbetoniert hat. Und das ohne jegliche Intention bald von der Bildfläche zu verschwinden. Doch in Zeiten wie, ach sagen wir doch einfach heutzutage, hat er uns also wieder – der Mund-Nasen-Schutz.

Mund-Nasen-Schutz & die Qual der Wahl

Während er zu Beginn der Beschränkungen rund um die Covid-19 Pandemie noch kritisch beäugt wurde, zählt der Mund-Nasen-Schutz inzwischen als alltäglicher Begleiter. Das Ding hat sich in unser Leben eingeschlichen und liegt überall herum, außer dann, wenn man mal wieder schnell einkaufen gehen will und es wirklich bräuchte. Weit und breit keine Spur.

Ein richtiger Markt ist daraus entstanden. Goldene Mund-Nasen-Schutz Masken im nahen Osten, importierte Chirurgie-Masken aus China oder doch die freundlichen Plexiglasscheiben für das Gastro-Gewerbe? Farblich und auch materiell gibt es für das kleine Ding quasi keine Grenzen. Doch welche Art des Mund-Nasen-Schutzes eignet sich wofür?

Mund-Nasen-Schutz
Die Qual der Wahl. (c) JK

Der Klassiker: der bunte Stofffetzen

Die gute alte Stoffmaske. Eine Kreation, für die während der Quarantäne gerne mal Nadel und Faden aus den Tiefen des Kastens gegraben wurden. Tutorials und Anleitungen fluteten das World Wide Web, alte Shirts wurden wiederverwertet. Auch Mode-Label versuchten, ihren eingeschränkten Betrieb durch den Vertrieb eines neuen Produkts zu pushen.

Die Maske sitzt meist gut und passt sich der Gesichtsform an. Außerdem bringt sie einen großen Vorteil mit sich – die Wäsche. Einmal in der Waschmaschine gewaschen und schon ist der „MNS“ von jeglichen Flecken und Gerüchen und etwaigen Viren befreit. Nachhaltig ist sie obendrein, man kann sie ja ein Leben lang verwenden und ohne, dabei Abfall zu produzieren. Style ist ein weiterer Faktor, weshalb viele diese Art des Schutzes wählen. Farbe und Designs gibt es unendlich viele, der kreativen Ader kann man hier freien Lauf lassen und zu jedem Outfit eine eigene Maske zaubern.

Dafür spürt man jeden Quadratzentimeter Stoff im Sommer umso mehr. Schwitzfaktor 100 (gefühlt) und riskante unreine Haut profitiert von dem entstandenen Vakuum aus Atem und Schweiß. Ahoi Pickel!

Stoffmaske Mund-Nasen-Schutz
(c) JK

Der Chirurg: Mund-Nasen-Schutz für den OP

Blaue Geister laufen zur Zeit des Öfteren durch die Gegend. Wie einer Grey’s Anatomy Folge entsprungen, fühlt man sich mit der medizinischen Einwegmaske stets bereit, „10er Skalpell“ zu rufen und mit einer Operation zu starten. Auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht, ist dieser MNS leichter und „durchlüfteter“ als die Stoffmaske. Außerdem passt er bequem in eine Geldbörse, auch wenn sich diese Aufbewahrung von der Hygiene her nicht empfehlen lässt.

Aber diese Maske ist eine EINWEGmaske! Das bedeutet, man sollte sie einmal tragen. Danach wird sie weggeworfen und das meist falsch. Wie viele dieser Masken schon an Ufern angespült oder in Ecken gefunden wurden, will ich jetzt nicht erläutern. Der Inbegriff der umweltschädlichen Maske ist schon zum Ausdruck gebracht worden. Eine 50er Packung der Einwegmasken könnt ihr online hier erwerben.

Einwegmaske
(c) JK

Der Bauarbeiter: FFP zum Abwehren von Staub & Virus

Die rustikalen Genossen laufen gerne mit der maulförmigen FFP Maske herum. Diese kennt man meist von Baustellen. Sie schützen je nach Index vor Staub und Viren. Die olfaktorische Atmosphäre und der Geruch lassen hier definitiv zu wünschen übrig, und als angenehm wird das gute Stück eher nicht gesehen.

Einziger Vorteil: Die meisten Masken dieser Art lassen sich mit dem Gummiband nicht wie sonst an den Ohren befestigen (und riskieren zu einem Dumbo-artigen Baby-Elefanten heranzuwachsen, der jederzeit Gefahr birgt, abzuheben), sondern hinter dem Kopf. Eine Entlastung für unser Hörorgan. Für lockere €4,90 könnt ihr die Schutzmaske online hier erwerben.

FFP2 Maske
(c) JK

Der Gangster: auch bekannt als der „Skifahrer“

Während Hitzewellen undenkbar, im Winter automatisch dabei – der Schlauchschal. Das Stofftuch, das man von eisigen Liftfahrten oder staubigen Musikfestivals kennt findet auch hier Gebrauch. Gefühl des Schutzes bietet das weiche Etwas aber kaum. Und auch Komfort ist so eine Sache, da jeder individuelle Hals und Unterkiefer anders geschnitten und geformt ist. Eine Möglichkeit ohne eine große Zukunft. Erinnerungen an einen Banküberfall kommen bei dem Bild eher hoch, als der Schutz vor einem Virus.

Schlauchschal
(c) JK

Der Astronaut: die Plastikscheibe als Mund-Nasen-Schutz

Die Erfindung des Jahres. Der Mund-Nasen-Schutz, der dein Gesicht ausnahmsweise nicht vor der Welt versteckt. In unterschiedlichen Ausführungen lässt sich das astronautisch angehauchte „FaceShield“ entweder per Brille oder per Gummiband am Kopf anbringen. Meine Wenigkeit hat den Versuch des „Brillen-Face-Shields“ jedoch schnell aufgegeben, da die Brillenbügel unangenehm auf den Kopf gedrückt haben.

Doch das Face-Shield hat zwei große Vorteile. Zunächst einmal benötigen Brillenträgerinnen und –träger nicht minütlich einen Scheibenwischer. Die Sehhilfe beschlägt seltener. Außerdem versteht man das Gesprochene des Gegenüber wieder. Äußerst praktisch im Gastronomie-Bereich. Die zusätzlichen Strapazen aufgrund von Missverständnissen wird hiermit beiseite geschafft.

Dennoch fühlt man sich mit dem futuristischen MNS ein bisschen komisch. Eine Plastikscheibe ständig vor der Nase zu tragen, ist ein ungewohntes Gefühl. Nichtdestotrotz ist das Face-Shield notwendig und bietet eine praktische Alternative zu den klassischen Mundschutz-Masken. Vielleicht findet man ja sogar in der Küche beim Zwiebel Schneiden Verwendung für den Neuzugang im Haushalt? Mit €19,90 zählt das Face-Shield zu den kostspieligeren MNS Varianten. Erhältlich ist der Schutz online bei ROMA Friseurbedarf.

Face-Shield Mund-Nasen-Schutz
(c) JK

Das Zahnpasta-Model: einmal lächeln, bitte!

Zu guter Letzt hätten wir noch die vereinfachte Version des Face-Shields im Angebot. Der kleine Gastro-Mund-Schutz hält erstaunlicherweise ganz gut. Außerdem zieht hier ein Lüftchen durch und man hat keine Sorge, keine frische Luft zu bekommen. Aufgrund seiner kurvigen Form ist er jedoch eher unpraktisch beim Transportieren/Einpacken. Dafür sieht man die Mitmenschen endlich wieder lächeln! Und das ist doch etwas Schönes, oder nicht? Für schon €7,90 könnt ihr den Gastro-Mundschutz online bei ROMA-Friseurbedarf erwerben.

Gastro-Schutz
(c) JK

Egal ob Stoffmaske, Face-Shield oder Schlauchschal, der Mund-Nasen-Schutz ist für mich immer noch ein Ding der Ungewohntheit. Dennoch ist es notwendig, seine Mitmenschen zu schützen. Zudem leben wir in einer Gesellschaft, die auf das Miteinander bedacht ist. Darum bitte ich euch unbedingt darum, an öffentlichen Orten euren Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es tut gar nicht weh. Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig getragen!

„So schaffen wir das!“


Hygiene wird in Zeiten wie diesen ganz groß geschrieben. Neben dem Mund-Nasen-Schutz werden auch unsere Hände in neuen Fokus gestellt. Debbie hat sich daher eine neue medizinische Handseife zugelegt. Sie erklärt euch hier, warum sie die Pure Green MED unbedingt weiterempfiehlt. Und auch Martina und Zlata haben ihren Handtascheninhalt mit Desinfektionsmitteln aufgestockt. Das NeQi Hand Cleansing Gel und das ROMA Handgel für unterwegs sind wie gemacht dafür.

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