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Wer kennt das nicht? Man zieht um und stylt die neue Wohnstätte von oben bis unten in einem besonderen Stil. Möbel werden angeschafft. Dekoration wird gesammelt. Alles brav im Raum verteilt. Meist denke ich sogar an so unsichtbare Dinge, wie Steckdosenverteiler oder Vorhangstangen. Doch eines lasse ich selbst oft außen vor. Ich schiebe es auch einfach vor mich hin. Oder vergesse gar darauf. Den passenden Lampenschirm.

Sicherlich bringt das moderne 21. Jahrhundert hier einiges an Möglichkeiten mit sich. Besonders Lichterketten und indirekte LED-Röhren liegen hier momentan total im Trend. Aber es bleibt dennoch oft eine Frage bestehen. „Wie vermeide ich das klassische Faulheitsphänomen der russischen Glühbirne?“


Für die unter euch, denen dieser Ausdruck kein Begriff ist, hier eine kurze Erklärung:

Eine „Russenbirne bezeichnet man dann als solche, wenn in einem Raum die Glühbirne keinen Lampenschirm oder Gleichartiges trägt. Sie hängt einfach nackt im Raum. Grundsätzlich ist das natürlich kein Verbrechen. Manch einer mag diesen Stil sogar als schön oder kunstvoll erachten. Doch oft sieht es so aus, als ob etwas fehlen würde. Deswegen wird diese Art der Beleuchtung oft verpönt.

Ein Lampenschirm muss her

Auch ich kam vor kurzem in die Situation es mit einer „Russenbirne“ auf mich zu nehmen. In meiner neuen Wohnstätte, die ich mit zwei lieben Kolleginnen teile, wurden wir in der Küche damit konfrontiert dass von dem ballonartigen Lampenschirm, der einst von unseren Vormieterinnen bei der schwedischen Einrichtungskette IKEA besorgt wurde, nur mehr die metallene Halterung kunstvoll an der Glühbirne hing, vom Lampenschirm war weit und breit keine Spur.


Zunächst hat mich persönlich die Existenz unserer russischen Birne gar nicht gestört, es ist mir ehrlich gesagt nicht mal aufgefallen, solange die Küche beim Einschalten des Lichts beleuchtet wurde, war alles zu unserer Zufriedenheit. Doch irgendwie war schon der Hintergedanke vorhanden, wieder einen neuen Lampenschirm zu besorgen. Beim nächsten Einkauf bei IKEA war es also so weit, es wurde wieder solch ein besagter Ballon-artiger Lampenschirm in weiß angeschafft und mit nach Hause genommen. Den lukrativen und kostengünstigen Lampenschirm findet ihr hier.

Aber ich wollte den Lampenschirm nicht einfach tatenlos und unkreativ in die Küche hängen. Ich wollte ihm meine persönliche Note verleihen. Also setzte ich mich auf meine sieben Buchstaben und begann nach einer Idee zu suchen. Dazu nahm ich kreative Plattformen, wie Pinterest, her. In der Hoffnung eine Lösung zu finden durchforstete ich das Internet nach Möglichkeiten dem Lampenschirm ein buntes Leben zu schenken

Wohnst du noch oder leuchtest du schon?

An sich wirkt dieser Lampenschirm sehr schlicht und beleuchtet einen Raum sehr gut. Doch nach kurzer Recherche im Internet fand ich heraus, dass man bei der Verarbeitung dieses Schirms seiner kreativen Ader durchaus freien Lauf lassen kann und im Nu die verschiedensten Kunstwerke entstehen. So kam es also, dass ich nach einem weiteren Einkauf im Diskontshop TEDI begann den aus Papier angefertigten Lampenschirm kunstvoll zu verzieren.

Hier seht ihr welche Dekorationen ich dafür besorgt habe. Mein Hintergedanke war der, dass die ursprüngliche Farbe des Lampenschirms, das Weiß, erhalten bleibt. Ich war mir nämlich nicht sicher, wie eine kräftige Farbe auf das mangelnde Licht in der Küche wirken würde. Darum habe ich die aufklebbaren Dekorationen, die Blumen und das Dekoband, gewählt, um ein paar bunte Akzente zu setzen.

Et voilà – das DIY Ergebnis

Schlussendlich kann ich es euch nur empfehlen, euch auch diesen Lampenschirm zu besorgen und fleißig auszutoben. Online findet ihr wahrlich tausend verschiedene Gestaltungsvarianten, von süßen Pandas, über träumerische Heißluftballone bis hin zu abstrakten Kunstwerken ist wirklich fast alles vertreten. Solltet ihr nicht haargenau das finden, wonach ihr sucht, bzw. was in euren Wohnraum passt, dann lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf und kreiert etwas ganz Neues! So hab ich es getan. Ich habe ohne Vorlage gearbeitet, obwohl es doch so viele kreative gibt. Aber ich wollte ein Unikat kreieren. Und es ist mir gelungen.

Hier gilt definitiv die Devise „Probieren geht über Studieren“. Da der Lampenschirm nicht sehr teuer ist, zahlt es sich hier echt aus einfach mal drauf los zu legen. Dann zaubert ihr bestimmt auch im Handumdrehen einen wunderschönen Lampenschirm für euer Heim. Ich habe es gewagt. Ich würde es sofort wieder tun.

Und im Nu erstrahlt der Lampenschirm in seiner vollsten Pracht.

Ihr bastelt gerne? Seid richtige Pinterest-Freaks und tobt euch gerne kreativ aus? Dann probiert doch mal das natürliche Ostereierfärben aus. Denise berichtet in ihrem Beitrag über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Experiment.

(c) Fotocredits: Julia Kainrath
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