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Fellpflege

Als Hundemama hast du immer einige To-Dos auf deiner Liste! Und abgesehen von den täglichen Aktivitäten mit deinem Hund, gehört auch das optimale Pflegeprogramm dazu. Denn es sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden bei deinem Vierbeiner, sondern auch für seelische Ausgeglichenheit. So ist die Fellpflege daher unter Hundehaltern ein wichtiges Thema. Denn welcher Hund hatte nicht schon mal mit einem stumpfen und struppigen Fell zu kämpfen.

Mehr als ein sauberer Look!

Unsere Vierbeiner sehen mit gebürstetem und glänzendem Fell einfach zum Verlieben aus ;-), Doch Fellpflege kann einfach mehr, als nur für ein gutes Aussehen sorgen.

So entfernst du beim Bürsten deines Hundes nicht nur Schmutz und Staub aus dem Fell, sondern auch abgestorbene Haare.Besonderer Bürsteneinsatz ist zur Zeit des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst angesagt. Denn da wird das Haarkleid den jahreszeitlichen Umstellungen des Wetters angepasst. Besonders Hunde mit langem Fell haben nun mit dichter Unterwolle zu kämpfen. Wenn sich diese dann büschelweise aus dem Fell löst, sorgt das für Juckreiz. Auch meine Hündin weiss davon ein Lied zu singen bzw. zu bellen. Gerade in der Übergangszeit ist daher tägliches Bürsten angesagt. Vor allem die Unterwolle-Problemzonen müssen sorgfältig bearbeitet werden. Diese sind beispielsweise im vorderen Bereich des Brustkorbs wie rund um das Gesäß und auch die Rute selbst.

Doch es gibt noch mehr Fellpflege-Vorteile! Wie bei uns das Haarebürsten die Durchblutung unserer Kopfhaut anregt, wird auch beim Hund die Blutzirkulation stimuliert. Dieser Massageeffekt ist nicht nur wohltuend, sondern sorgt auch für ein glänzendes Fell. Zudem wird die regelmäßige Fellpflege zu einem Ritual und einem vertrauten Moment zwischen Mensch und Tier.
Auch hast du beim Bürsten immer ein Auge auf das Fell deines Hundes. So kannst du eventuelle Parasiten wie Zecken sofort entdecken. Apropos Parasitenschutz – dazu findest du hier einen Beitrag von mir.

Welche Bürste soll es sein?

Habt ihr kurzes oder langes Haar? Dann habt ihr sicherlich die passende Bürste für eure Haarpracht! So benötigen auch Hunde die Bürste zur Fellpflege, die am besten zu ihren Fellbedürfnissen passt. Kurz gesagt: Nur die richtige Bürste verspricht optimales Wellness-Gefühl.

Hunde mit langem und dichtem Fell benötigen daher Spezialkämme und –bürsten, damit sich die Haare nicht verfilzen. Je länger das Hundefell, desto länger sollten die Borsten sein. Und findest du die Bürste angenehm anzugreifen, ist sie das auch für deinen Hund. Auch unsere besten Freunde auf vier Pfoten hassen es, wenn die Bürste im Haar ziept.
Für Kurzhaarrassen eignen sich neben kurzborstigen Bürsten auch Pflegehandschuhe mit Noppen. Bei einigen Rassen – wie Pudel oder Terrier – ist professionelle Haarpflege angesagt. Dann heißt es: Ab in den Hunde-Beauty-Salon.

Kennt ihr eigentlich meinen Haarbürsten-Guide? Dann schaut doch mal hier vorbei. Hier findet ihr Infos zu den unterschiedlichen Bürsten wie auch zum Ritual der 100 Bürstenstriche. Martina hat für ihren Hund den Pet Teezer getestet – hier könnt ihr mehr erfahren.

Fellpflege mit Shampoo

Bäder gehören eigentlich nicht zum Standardprogramm für Hunde. Doch manchmal ist es einfach nötig, wenn sich unser Vierbeiner wieder in etwas Übelriechendem gewälzt hat. Oder beispielsweise auch bei Parasitenbefall. Musst du deinen Hund baden, dann verwende bitte ein spezielles Shampoo für Hunde. Es gibt die unterschiedlichsten Shampoos wie gegen Ungeziefer oder bei empfindlicher Haut. Unsere Haarpflege-Produkte sind für die Fellpflege des Hundes ungeeignet.

Wo ihr euren Hund badet, ist von seiner Größe abhängig. Für kleinere Hunde reicht eine Wanne mit nicht zu hohem Rand. Für größere Hunde geht es unter die Dusche. Am einfachsten funktioniert das Hundebad natürlich bei warmen Wetter im Garten. In jedem Fall ist es wichtig, dass ihr eine rutschfeste Unterlage verwendet. Das verhindert Verletzungen durch eventuelles Ausrutschen.

Das Baden an sich ist einfach: Lauwarmes Wasser aufdrehen, das Fell anfeuchten, Shampoo auftragen und einmassieren. Dann vorsichtig und gründlich abspülen und sorgfältig mit einem Handtuch abtrocknen. Ich verwende bei meiner Hündin zusätzlich auch Trocknungshandschuhe. Damit funktioniert das Abrubbeln sehr gut. Wenn es besonders kalt ist, kommt der Föhn zum Einsatz. Stellt aber keinesfalls die Temperatur zu hoch ein. Die empfindliche Gesichts- und Augenpartie immer nur mit einem feuchten Tuch abwischen.

Hier findet ihr eine Videoanleitung für das perfekte Hundebad.

Wollt ihr das perfekte Pflegeprogramm für euren Vierbeiner?
Dann erweitert die Fellpflege um diese Punkte:

  • Kontrolliert regelmäßig Augen und Ohren:
    Findet ihr Verkrustungen in den Augenwinkeln, entfernt diese vorsichtig mit einem feuchten Tuch. Die Hundeohren reinigt ihr am besten mit einem feuchten Wattepad. Oder ihr benutzt einen speziellen Ohrenreiniger für Hunde. Diese schützen das Mikroklima im Hundeohr und entfernen Verunreinigungen schonend.
  • Checkt das Hundegebiss:
    Zähneputzen ist angesagt – auch für euren besten Freund auf vier Pfoten. Denn Zahnfleischentzündungen und Zahnsteinbildung entstehen durch bakterielle Beläge. Viele Hunde lassen sich das Reinigen der Zähne gefallen, wenn sie dies von klein auf gewohnt sind. Es gibt auch spezielle Zahnpasten mit Hühner- oder Thunfischgeschmack. Auch Snacks für die Zahnpflege oder das Füttern von Trockenfutter fördern beim Kauen den mechanischen Abrieb von Zahnbelägen. Das ist gut für die Zahngesundheit!
  • Pfoten hoch:
    Überprüft regelmäßig die Pfoten auf Risse, Schnitte oder Verletzungen. Bald ist es wieder soweit! Die kalte Jahreszeit kommt. Und es wird wieder Salz auf Straßen und Gehwegen gestreut. Dann heißt es: Pfoten nach Spaziergängen mit einem feuchten Tuch abwischen. Und gegebenenfalls mit Hirschtalg eincremen.
  • Saubere Hundebetten:
    Denkt auch daran, Decken, Hundekörbchen etc. immer wieder in der Waschmaschine zu waschen. Hannah hat zudem ein tolles Produkt entdeckt … den Haustier-Schutz für die Umgebung. Hier könnt ihr Hannahs Produktreview dazu lesen.
  • Schönheit kommt von Innen:
    Vergesst nicht, dass die Ernährung auch für ein gesundes und glänzendes Fell verantwortlich ist. Achtet auf Nährstoffe, Vitamine und die optimale Energiezufuhr.
  • Und denkt daran, zum besten Pflegeprogramm gehören auch die regelmäßigen Besuche bei eurem Tierarzt!

Und wie ihr sicher wisst, ist der 10. Oktober der Welthundetag!
Vielen Dank ihr lieben Fellnasen, dass ihr uns durch die rosarote Brille seht!

Hund - Welthundetag
Für unsere Hunde sind wir einfach immer die Besten! (c) Simona Kidric on Pexels
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