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Entrümpeln

Steht ihr auch manchmal Kopf ob des Durcheinanders, der sich in euren vier Wänden angesammelt habt? Aufräumen, umräumen, aussortieren, putzen. Immer wieder werden wir davon erfasst: vom Frühjahrsputz, Weihnachtsputz oder vom Entrümpeln, so ganz einfach zwischendurch. Das Loslassen nicht benötigter und ungeliebter Dinge soll Platz für Neues schaffen. Decluttering – die schicke Bezeichnung für Ausmisten– wirkt sich auf unser Wohlbefinden aus und soll die Seele von Altlasten befreien.

Schon einmal aufgefallen, ..

… dass im Internet kaum Bilder von unaufgeräumten Wohnungen zu finden sind? Auf der Suche nach den passenden Fotos für meinen Blogbeitrag in diversen Bilddatenbanken musste ich feststellen, dass dies so scheint. Aufgeräumte, stylische Wohnungen, wo sich alles an seinem Platz befindet, sind in. Mit anderen Worten: Meine vier Wände müssen also sowas von out sein.

Hier einige Kleidungsstücke, die gebügelt oder in den Kasten gehängt werden möchten, dort Zeitschriften sowie Bücher, die sich in weiter Entfernung zum Bücherregal befinden, wartend doch noch gelesen zu werden, wie auch Dinge, die noch nicht wissen, ob sie zu mir gehören dürfen oder gehen müssen … Tja über den Winter – und die Monate davor – scheint sich so allerhand angesammelt zu haben.

Und würde ein Feng Shui-Experte meinen Arbeitsplatz sehen, würde er bei so viel (kreativem) Chaos die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich wundern, dass dennoch ein lesbarer Blogbeitrag entsteht. Also mein Plan: Frühjahrsputz, Aufräumen sowie Entrümpeln. Und da Großprojekte leichter zu bewältigen sind, wenn sie in kleine Schritte zerlegt werden … voilà …

Entrümpeln: Übe dich erstmal im kritischen Blick

(c) Pexels

„Musst du entrümpeln!“ ist schnell gesagt und hört sich erstmals einfach an. Doch hinter diesen drei Worten steckt eine Menge Arbeit. Erstmal im trauten Heim, auf dem Dachboden, im Kellerabteil oder in Abstellkammern und Schränken die Dinge ausmachen, die du nicht mehr brauchst oder nicht schätzt. Meistens sind dies Gegenstände, die wir nicht nutzen, die darauf warten, dass wir sie endlich frei lassen, verschenken oder verkaufen. Diese Dinge sind ein ständiger Punkt auf der Aufgabenliste, eine seelische Belastung, Platz- und Energieräuber. Und so gesehen erschweren sie unseren Alltag, anstelle uns zu nutzen. Erstmal bin ich versiert im kritischen Blick, doch beim nächsten Augenaufschlag stelle ich mir bereits die Frage: Kann dies wirklich weg? Vielleicht brauche ich es wieder? Aber es ist doch von Tante Gerti! Bei so viel Unentschlossenheit, braucht es System.

Entrümpeln befreit: Die Drei-Kisten-Methode

(c) Freestocks.org on Pexels

Einige Kartons oder Boxen besorgt und schon kann ich loslegen. Dinge, die ich behalten möchte, müssen in keine Kiste. Für alles andere gibt es drei Boxen: Nummer 1 trägt die Aufschrift „Müll“, Nummer 2 heißt „Verschenken oder Verkaufen“ und Nummer 3 beinhaltet „Weiß ich nicht“. Erstaunlicherweise füllen sich die Boxen schnell. Box Nummer 3 stelle ich erstmals beiseite und sichte die Dinge in einigen Tagen nochmals, um zu entscheiden, was ich endgültig weggebe. Was dann noch übrig bleibt, kommt in einen dekorativen Karton und wird als „Retro-Box“ aufgehoben.

Nutze, was du behältst

(c) Pixabay

Dinge, die der Drei-Kisten-Methode entkommen sind, werden auch benutzt, sind es entweder die teuren High-Heels oder die Designer-Vase, die ich damals unbedingt haben musste. So stellt es sich schnell heraus, ob man mit seinen Schätzen auch etwas anfangen kann. Besondere Gegenstände, an denen das Herz hängt, lassen sich auf Regalen oder Wänden toll ins Szene setzen. Dinge, die in Box Nummer 2 „Verschenken oder Verkaufen“ gelandet sind, brauchen neue Besitzer. Was in der Familie oder im Freundeskreis keinen reißenden Absatz findet😉, wird einerseits gespendet oder andererseits verkauft. Das Verschenken wirkt oft sehr befreiend und du hast das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Lohnt sich der Aufwand des Verkaufens – Fotografieren, online stellen und versenden – kannst du oftmals dein Portemonnaie mit dem Verkauf nicht mehr benötigter Kleidungsstücke, Schuhen, Accessoires oder auch Büchern etwas aufbessern.

Bleib gerümpelfrei nach dem Frühjahrsputz!

Ausmisten hilft rein gar nichts, wenn nach kürzester Zeit wieder alles beim Alten ist. Ich habe mir daher Strategien für die Zukunft zurechtgelegt. Vor jedem Kauf überlege ich, ob ich diesen Gegenstand wirklich benötige und ob er mir Freude bereitet. Schwindet der Platz in den Kästen zusehends, müssen wieder einige Dinge gehen. Auf keinen Fall werden neue Kästen oder Kommoden angeschafft. Ich mache regelmäßig einen Rundgang durch alle Räume: Was nicht an seinem Platz ist, wird verräumt oder auch entsorgt. Und vielleicht entsteht mein nächster Blogbeitrag schon an einem Schreibtisch, der den stylisch aufgeräumten Blogger Schreibtischen im Internet ähnelt.

Mehr über die Decluttering-Methode?

Dann besorgt euch das Buch “Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert”. Die japanische Autorin Marie Kondo  hat die «KonMari-Methode» entwickelt, aus der mehrere Weltbestseller hervorgingen. Ihre Bücher wurden in fast 40 Sprachen übersetzt.

FRÜHJAHRSPUTZ – ENTRÜMPELN BEFREIT! Was habt ihr für Erfahrungen dazu gemacht? Habt ihr gute Tipps zum Ausmisten? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.

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Kommentare anzeigen (2)
  • Hello Desie, dein Beitrag hat bei mir gewirkt. Ich habe am Wochenende angfangen, zu entrümpeln. Es wird zwar noch ein langer Weg bis ALLES so ist, wie ich es möchte..aber es fühlt sich jetzt schon sehr gut an. Die 3 Kisten-Methode ist genial! Lieben Gruß Joe

    • Danke für dein Feedback!! 🙂 Entrümpeln dauert leider seine Zeit, bin auch noch damit beschäftigt. Wünsche dir ein zügiges Vorankommen! Liebe Grüße, Desie

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