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Wie in meinem ersten Beitrag erwähnt, darf ich Tape-In Haarverlängerungen testen. Nun ist es so weit 🙂 Eine befreundete Friseurin hatte für mich Zeit und war so lieb, mir beim Stylen der Haare zu helfen.

Step 1: Die Vorbereitung

Zu aller erst musste mein Eigenhaar auf Vordermann gebracht werden. Wie ihr sehen könnt sind meine eigenen Haare blondiert. Auf Grund dessen, das die letzte Behandlung mit Blondiermittel schon etwas länger her ist, hatte ich schon einen ziemlich langen und sehr unschönen Ansatz. Als erstes wurden meine Haare mit einer Blondierung von Wella behandelt.

Während die Blondierung auf meinen Haaren verweilte, haben wir die Extensions getönt (Echthaar-Extensions dürfen nicht gefärbt oder blondiert werden, mehr dazu könnt ihr in meinem allgemeinem Blog über dauerhafte Haarverlängerungen lesen). Die Blondierung sollte mit kaltem Wasser aus dem Haar gewaschen werden.

Getönt haben wir die Extensions und mein Eigenhaar mit einem Mix aus Schwarzkopf BlondMe Toner Ice und Steel Blue. Steel Blue ergibt eine etwas dunklere, graue Farbe mit einem leichten Blaustich. Ice wird ein recht helles Grau. Zusammen ergeben sie eine wunderschöne graue Farbe.

Wie viel ihr von jeder Farbe mischen müsst, hängt davon ab, ob sie dunkler oder heller werden soll. Das richtige Mischverhältnis fragt ihr am Besten bei einem ROMA Friseurbedarf Shop nach. Das Eigenhaar wird nach der Tönung bzw. vor der Einarbeitung von Extensions mit einem tiefenreinigenden Shampoo gewaschen, so dass keine Rückstände im Haar sind. Damit man nachher nicht sieht, dass ich Extensions trage, wurden meine Spitzen sehr ausgedünnt. Dadurch entsteht ein wunderschöner und nicht merkbarer Übergang.

Die Extensions wurden nach zirka einer halben Stunde von der Tönung befreit. Sie wurden ganz normal mit Shampoo gewaschen und danach mit einer Haarmaske gepflegt. Bevor sie in das Haar dürfen, müssen sie trockengeföhnt werden. Am Besten die Extensions so kühl es geht föhnen (gilt eigentlich auch für das eigene Haar).

Step 2: Die Einarbeitung

ENDLICH dürfen die Extensions in mein Haar. Systematisch klebt meine Freundin die Tapes in mein Haar. Wie in meinem bereits veröffentlichten Beitrag beschrieben, werden die Tapes im Sandwich-Verfahren eingearbeitet und mit einem Glätteisen verschweißt.

Step 3: Die Endphase

Damit die Haare mit den Extensions natürlich aussehen, werden sie entsprechend zugeschnitten. Das wird von Person zu Person individuell gemacht. Zum Schluss bekommen die Haare noch ein wenig Öl. Dieses sollte regelmäßig in die Haare gegeben werden, denn je besser sie gepflegt werden, desto länger kannst du sie verwenden.

Mein Fazit:

Meine Freundin hat mir gesagt, dass es sein kann, dass ich am Anfang Kopfweh haben kann, da ich ja nicht an das Gewicht der Haare gewöhnt bin. Da die Tapes sehr nah an der Kopfhaut eingearbeitet werden, kann es sein, dass ich in den ersten paar Nächten schlecht schlafe. Aber wie sagt man so schön: Wer schön sein will, muss leiden 😉 . Glücklicherweise hatte ich keine Kopfschmerzen und konnte ziemlich gut schlafen.

In der Nacht solltest du dir einen tiefen Zopf machen, damit keine Knötchen in den Haaren entstehen. In den ersten 2 Wochen darf kein hoher Zopf gemacht werden, bzw. kannst du dir auch keinen machen, da sich die Tapes nicht umklappen lassen. Die Haare musst du immer von oben nach unten waschen, genauso darfst du sie nicht kopfüber föhnen. Die Extension brauchen sehr lange, bis sie komplett trocken geföhnt sind.

Hast du mal weniger Zeit zum föhnen und möchtest danach schlafen gehen, solltest du dir zumindest die Haare flechten. Dadurch wird verhindert, dass sich Knötchen bilden können. Es ist trotzdem sehr ratsam, deine Haare ganz trocken zu föhnen. Die ersten Haarwäschen sind sehr witzig, denn du kannst nicht mehr wie gewohnt durchfahren. Aber keine Angst, ich habe mir sagen lassen, dass das Shampoo auch hinkommt, wenn du das Shampoo einfach „darauf klatscht“.

Erstaunlicherweise funktioniert das sehr gut und meine Haare fühlen sich danach wie gewohnt sauber an. Bei jeder Haarwäsche sollte eine Haarmaske verwendet werden. Die solltest du nur in die Längen und Spitzen geben.

Um ehrlich zu sein: ICH LIEBE MEINE NEUEN, LANGEN HAARE!!!!! Es ist soooo toll wieder lange Haare zu haben, die sogar noch gesund aussehen 😉 . Ich kann sie jedem nur empfehlen, der sagt, dass er gerne eine Haarverlängerung haben möchte! Klar sie sind nicht gerade billig, aber die Haare von chaarmant sind aus hoher Qualität und das sieht und spürt man.
Anfangs hatte ich Angst davor, dass mir die langen Haare bzw. die grauen Haare womöglich nicht stehen würden. Auch davor, dass ich sie nicht aushalte, denn ich bekomme recht schnell Kopfschmerzen, wenn ich Zöpfe trage. Am Besten du springst über deinen Schatten und probierst es aus. Nur ein kleiner Tipp: Die Extensions können weder wachsen, noch mit Blondiermittel behandelt werden, daher behalte am Anfang die Länge und auch die Helligkeit bei.

Die Verwandlung ist wunderschön:

Zum Schluss noch ein paar Tipps vom Profi:

Zum Bürsten: Zu erst immer die Spitzen bürsten und dann nach oben arbeiten. Zum empfehlen sind die Tangle Teezer oder die ikoo Bürsten.

Wenn du auch graue bzw. getönte Haare hast: Beim Silbershampoo (meiner Meinung nach ist das Beste Silbershampoo von L’Oréal!) nicht sparen, denn das Grau wäscht sich sehr schnell heraus. Die Tönung bleibt bombenfest in den Extensions, nur dein Eigenhaar wird wieder zu deiner Naturhaarfarbe zurückkehren. Hier solltest du auspassen, dass man dann ja nicht erkennen kann, dass du eine Haarverlängerung hast. 😉

Zu Zöpfen: Bitte keine 0815-Haargummis verwenden. Diese brechen deine Haare nur ab (und wozu hast du dann eine Haarverlängerung? 😉 ). Am Besten sind die Telefonkabel-Haargummi wie wir sie von invisibobble kennen.

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