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Haarfarbe und Ammoniak

Haare färben ist wohl für die meisten von uns ein eher leidiges Thema. Wer sich jedoch nicht mit seiner natürlichen Haarfarbe glücklich fühlt, kommt nicht drum herum, alle paar Wochen den Pinsel selbst zu schwingen oder durch den Friseur schwingen zu lassen.

Nun, da ich als Studentin auf mein Budget achten muss, sind monatliche Friseurbesuche da einfach nicht drin. So färbe bzw. mittlerweile töne ich meine Haare selbst. Da ich ein Mensch bin, der gerne neue Dinge probiert, ist dies für mich zwar oft ganz witzig, meine Haare werden durch meine Launen und das ständige Färben jedoch in Mitleidenschaft gezogen.

Obwohl ich mit meiner Haarfarbe zufrieden war, habe ich mich kürzlich dazu entschieden, mal das Produkt von einem anderen Hersteller auszuprobieren. IGORA ROYAL sollte es diesmal sein.

Fancy Name und die Verpackung finde ich auch sehr schön, ziemlich simples und modernes Design – und irgendwie sind die Unterschiede doch kaum zu bemerken. Also why not?
Der Tag, oder besser gesagt, Abend kam, an dem ich mich dazu entschied, meinen naturblonden Ansatz zu färben, denn am nächsten Tag standen wichtige Termine an und ich wollte schöne Haare haben.

Haare färben – do it yourself?

So, Haut eingecremt, alle Dinge vorbereitet – los geht’s!
Haarfarbe aufmachen, und in die Mischschüssel damit…ähm, Moment! Was ist da los? Diesen Geruch kenne ich doch!

Lange ist es her, aber ja, rieche ich tatsächlich Ammoniak?!

Schnell den Griff zur Packung, und da steht, dass Ammoniak enthalten ist. Ob das nun gut oder schlecht ist? Keine Ahnung, aber ich weiß, dass die meisten Hersteller mittlerweile darauf verzichten.
Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, habe ich Dr. Google befragt und fand heraus, dass das Färben mit Ammoniak nicht schädlicher für das Haar ist. Huch? Echt?

Ganz im Gegenteil – sie haben sogar den Vorteil, dass die Schuppenschicht geöffnet wird und das Haar nicht unnötig lange quellt! Zudem werden die Farbpigmente dadurch besser im Haar gehalten.
(Der Ammoniak ist verflogen und hat seine Arbeit getan. Bei anderen verwendeten alkalischen Mitteln kann es nachwirken und daher die Haare mehr schädigen!)

WOW. Bei dem beißenden Geruch, den Ammoniak nun Mal so an sich hat, bin ich wirklich überrascht.

Wie ging es nun mit meiner Haarfarbe weiter?

Um ehrlich zu sein, stört mich der Geruch sehr, und weil Vorsicht besser als Nachsicht ist, habe ich die Farbe nur an den „wichtigen Stellen“ aufgetragen. Ich habe empfindliche Kopfhaut und wusste nicht, wie sie darauf reagieren wird. Da ich keine andere Haarfabe mehr zuhause hatte, habe ich nur den oberen Teil meines Kopfes eingepinselt. Etwa 10 Minuten später war ich sehr froh darüber, denn meine Kopfhaut war nicht so glücklich darüber. Es brannte ein wenig – nicht unerträglich, aber mehr als bei anderen Haarfarben, wenn ich mir die Kopfhaut aufgekratzt hatte. (Was öfters passiert, da ich sehr empfindliche Kopfhaut habe.)

Die Entscheidung fiel. Runter damit! Das Ergebnis? Mir egal – der blonde Ansatz wird zumindest etwas unscheinbarer sein.

Fazit

Da ich sehr empfindliche Kopfhaut habe,werde ich in Zukunft umso mehr auf die Inhaltsstoffe meiner Haarfarbe achten und Ammoniak vermeiden.
Zum Glück gibt es ja auch eine große Auswahl an Haarfarben ohne Ammoniak – unter anderem auch von Schwarzkopf! 🙂

Ob man sich nun für eine Haarfarbe mit oder ohne Ammoniak entscheidet ist wohl in erster Linie persönliche Präferenz. Die Tatsache, dass dieser gar nicht so schädlich ist, wie man vermuten mag, und man seinen Haaren sogar weniger schadet überrascht mich.
Das zeigt, dass diese Art von Haarfarbe durchaus seine Berechtigung und ein eigenes Einsatzgebiet hat.

Die Sorge, die Farbe zu lange einwirken zu lassen, hat man beim Färben mit ammoniakhaltigen Haarfarben jedenfalls nicht, was in manchen Fällen ein deutlicher Vorteil ist!

Alles Liebe und bis zum nächsten Farbspektakel!

P.S.: Steht ihr auf silbriges Haar, dann erfahrt ihr hier mehr über Metallic Shades.

 

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