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Micro French Styling

Absolut im Trend und vor allem alltagstauglich. Die einst so beliebten klassischen French Nails trägt man jetzt als Micro French. Wie die Bezeichnung Micro schon ausdrückt, werden die Nägel dabei wesentlicher kürzer getragen. Eine künstliche Verlängerung des Nagels durch das Auftragen von Gel fällt dabei weg. Der Nagel wird kurz gefeilt und durch eine hauchdünne Spitze mit weißem Lack betont. Mir gefällt dieser Look sehr gut und ich komme damit im Alltag gut zurecht.

In 4 Schritten zu Micro French Nails

1 . Nail Prep

Die Reinigung bereitet den Nagel optimal für die Maniküre vor. Und je gründlicher du dabei bist, desto besser hält in Folge auch der Nagellack. Also erstmal den alten Nagellack – am besten – mit einem acetonfreien Nagellackentferner ablösen. Ich verwende diesen hier sehr gern, da er effektiv und schonend für die Nägel ist. Ist der Nagellack ab, Nägel und Hände gründlich waschen. Vielleicht magst du dir ja ein Handpeeling oder gar ein kurzes Handbad gönnen. Das erleichtert dir dann auch das Zurückschieben der Nagelhaut. Perfekt funktioniert das Zurückschieben und Formen der Nagelhaut, wenn du vorab ein Nagelöl oder einen Nagelhautlöser aufträgst. Für das Zurückschieben der Nagelhaut selbst kannst du ein Orangenholzstäbchen, ein Hufstäbchen mit Gummihut oder einen Cuticle Pusher verwenden. Ich bevorzuge letzteren, denn damit komme ich am besten zurecht. Und bitte vorsichtig, nicht zuviel Druck beim Zurückschieben der Nagelhaut anwenden. Unschöne weiße Flecken könnten folglich beim nachwachsenden Nagel entstehen.

Einige der Basics für die perfekte Maniküre: Polierblock, Nagellack in Weiß, Nagelöl Roll-on, Nagelhautlöser, Nagelfeile gebogen und Cuticle Pusher aus Metall. (c) DS

2. Formsache

Im nächsten Schritt mit einer Feile die Nägel kurz feilen. Die schmeichelhafteste Form für den Micro French Look ist ein kurz gefeiltes Viereck mit stark abgerundeten Kanten. Aber denkt daran, dass ihr Platz für die weiße Spitze benötigt. Also bitte nicht zu kurz feilen ;-). Ich verwende bevorzugt diese Nagelfeile. Durch ihre ergonomische Form liegt sie gut in der Hand und du kannst damit die Nägel perfekt kürzen. Kleine Unebenheiten am Nagelrand kannst du dann mit einem Polierblock oder auch Buffer beheben bzw. auch die Nageloberfläche zum Glänzen bringen.

Tipp: Immer nur in eine Richtung feilen, am besten vom Rand zur Nagelmitte. So verhinderst du ein Splittern der Nägel. Nail Buffing – die Nageloberfläche polieren – das solltest du maximal einmal pro Woche machen. Sonst kannst es letztendlich sein, dass dein Nagel zu dünn wird.

3. Transparenz

Unverzichtbar, da der Nagel gestärkt und vor Verfärbungen geschützt wird: Der Base Coat. Zudem sorgt er dafür, dass Unregelmäßigkeiten in der Nageloberfläche ausgeglichen werden. Das ist wichtig, da ja der eigenliche Farblack semitransparent ist. Jetzt müsst ihr euch entscheiden, welche Farbe ist eure? Nude, Beige oder Rosé-Töne? Achtet bei der Auswahl der Farbe darauf, dass sie mit eurem Hautton harmoniert. Der Nagellack wird dann zügig in zwei dünnen Schichten aufgetragen. Gut trocknen lassen!

Micro French Styling
Mit oder ohne Schablonen – Bei den „White Tips“ ist Feingefühl gefragt. (c) DS

4. Präzisionsarbeit

Jetzt braucht ihr ein ruhiges Händchen. Denn es geht darum, euren Nagelspitzen den French Look zu verleihen. Ein weißer und deckender Nagellack ist ein Muss, wie beispielsweise dieser von Juliana Nails im Farbton NP505. Geübte verwenden nur einen dünnen Acrylpinsel, um den Nagellack auf die Spitze aufzutragen. Bist du Nail Styling-Anfängerinnen – sowie ich – dann helfen French Nail Tip Guides. Diese Schablonen werden so auf den Nagel geklebt, dass nur eine schmale Spitze frei bleibt. Diese kannst du dann mit weißem Nagellack ausmalen. Danach trocken lassen und die Schablonen abziehen. Abschließend noch einen glänzenden – am besten schnell trocknenden – Überlack auftragen.
Und sollte das freihändige Zeichnen anfangs nicht so perfekt funktionieren, gibt es ja auch noch Korrekturstifte. Hier findest du eine Produktreview dazu.

Und aufgepasst

Wem eine weiße Nagelspitze zu brav ist, der kann sich auch mit anderen Farben versuchen. Vielleicht mit kräftigen Farben oder auch Glitzerlack. Probiert es aus, denn der reversed Micro French hat es in sich.

Und wollt ihr einen Blick darauf werfen, wie Profis diesen Look zaubern – Dann seht euch einmal das Tutorial der Londoner Celebrity-Nail-Expertin Harriet Westmoreland an. Ihr könnt auch einen Sprung in Kalifornien bei Nailartist Betina Goldstein vorbeischauen – hier findet ihr viele Ideen für kreatives Nail Design.

Ihr werdet die Micro French Nails sicher lieben ❤️ Ich bin schon ein großer Fan davon!

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