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Alles in einem? Für die Pflege von Körper oder Gesicht, als Haarmaske oder als Lippenbalsam und sogar zum Kochen oder Backen. Ein Werbegag oder Tatsache? Mal sehen, ob Kokosöl wirklich ein Alleskönner ist.

Powerfrucht Kokosnuss

Im asiatischen Raum spielt Kokosnussöl oder Kokosfett schon seit langer Zeit eine bedeutende Rolle in der Ernährung und auch in der Körperpflege. Wertvolle Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente und der hohe Gehalt an Laurinsäure, einer mittelkettigen Fettsäure, haben viele positive Eigenschaften auf den menschlichen Organismus. So wird Kokosöl ebenfalls wegen seiner Triple-A-Eigenschaften besonders geschätzt. Denn es unterstützt einerseits antioxidativ bei umweltbedingtem Hautstress, andererseits hat es eine antibakterielle ebenso wie eine antimykotische Wirkung. Diese besonderen Benefits wirken sich besonders auf unser Wohlbefinden aus. Kokosöl wirkt regenerierend bei gestresster Haut und geschädigtem Haar. Da es Feuchtigkeit binden kann, fühlt sich die Haut nach dem Eincremen optimal versorgt und gepflegt an. Auch bei unreiner Haut oder kleinen Hautirritationen entfaltet das Öl seine hautunterstützende Wirkung und beschleunigt die Wundheilung. So kommt es oftmals auch bei Pilzinfektionen zum Einsatz.

Kokosöl

Kokosöl oder Kokosfett

Wenn auch Cocos Oil auf dem Etikett der meisten Produkte steht, erwartet dich eher ein Kokosfett. Das Öl ist nämlich in fester Form: weiß, etwas krümelig und mit einem leichten Kokosduft. Es lässt sich allerdings problemlos in den Händen „verflüssigen“ und auf der Haut verteilen. Es zieht schnell ein und hinterlässt somit seidenweiche Haut. Ich habe auch die ölige Konsistenz getestet. Sie hat mir nicht so zugesagt hat, da das Öl eine Spur länger auf der Haut verbleibt und du dich nicht sofort nach dem Eincremen anziehen kannst.

Tipp: Möchtest du also, dass das Kokosfett seine feste Konsistenz behält, dann solltest du es kühl und vor Hitze geschützt lagern. Bei einer Raumtemperatur von ungefähr 25° beginnt das Kokosfett teilweise flüssig zu werden. Wenn du es lieber ölig magst, kannst du das Öl vor dem Eincremen kurz auf die Heizung stellen. So kannst du es auch für Massagen vorwärmen.

Foto: monicore auf Pixabay

Kokosöl zur Körperpflege

Für Haut und Haar

Ob zur Gesichts- oder Körperpflege oder für dein Haar, Kokosöl ist universell einsetzbar. Viele Beauty-Bloggerinnen lieben es zum Abschminken von wasserfestem Augen Make-up. Ich finde es genial zum Eincremen nach dem Duschen oder nach der Sauna. Die Haut fühlt sich unheimlich weich und gepflegt an. Auch raue Ellbogen und Fersen lassen sich super mit dem Kokosfett weich kriegen.
Leidest du unter spröden Haarspitzen oder trockener Kopfhaut? Einfach etwas Kokosfett anwärmen und je nachdem auf der Kopfhaut, den Haaren oder den Spitzen verteilen. Am besten wickelst du dir ein Handtuch um den Kopf, damit sich die Wirkstoffe in der Wärme optimal entfalten können. Ungefähr 30 Minuten einwirken lassen und danach gründlich das Haar waschen. Du kannst Kokosnussöl auch jederzeit zur Pflege deiner Spitzen auftragen, besonders wenn du in der kühlen Jahreszeit unter Frizz leidest.

Foto: The Creative Exchange on Unsplash

Samtweiche Lippen garantiert

Einfach zur Pflege auf die Lippen auftragen. Und – ein großer Vorteil für alle, die gerne Lippenbalsam, -gloss oder -lippenstift abschlecken 😉 – du kannst dir bedenkenlos mit der Zunge über die Lippen fahren, da das Kokosöl zugleich auch ein Nahrungsmittel ist.
Für ein Lippenpeeling mischst du das Kokosfett mit etwas (ca. 1/2 Kaffeelöffel) Feinkristallzucker. Normaler Zucker oder Rohrzucker ist grobkörniger und eher für Körperpeelings geeignet.

Foto: Luka Davitadze on Unsplash

Zum Backen oder Kochen

Mit Kokosfett oder -öl sollen sich besonders leckere Brownies zaubern lassen. Das stimmt! Sie schmecken durch das leichte Kokosaroma noch besser als sonst. 🙂 Auch in Fruchtsmoothies macht sich das Kokosöl gut und sorgt somit für eine exotische Geschmacksnote.

Die Fettsäuren in Kokosfett sind speziell, denn sie werden vom Körper rasch verbrannt und landen in der Folge nicht auf den Hüften. Ein Model-Geheimrezept besagt, täglich einen Tee- oder einen Esslöffel Kokosnussöl in die Ernährung zu kombinieren. Kurz gesagt: So wird Figur halten endlich leicht gemacht. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Der Bikinifigur-Test läuft noch. 😉

Foto: Marta Dzedyshko von Pexels

Kokosöl – Das MUSS sein

Damit das Kokosnussöl auf jeden Fall alle diese Benefits für deine Gesundheit beziehungsweise dein Wohlbefinden bringen kann, musst du auf die Herkunft achten. Ich habe das kaltgepresste Kokosöl von Khadi getestet. Es stammt aus kontrolliert biologischem Anbau in Mischkulturen. Es ist sowohl ungebleicht, ungehärtet als auch unraffiniert. Somit bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und das Kokosnussaroma erhalten. Das Khadi-Kokosfett hat zudem einen Laurinsäure-Gehalt von mindestens 49%.
Abgesehen davon ist das Produkt sowohl ohne Parfum als auch ohne Duft- und Konservierungsstoffe.
Und mit anderen Worten: Es ist zum Verzehr geeignet.

(c) Francesco Ungaro from Pexels

Kokosöl

Mein Kokosöl-Fazit

Ich muss gestehen, bis zu diesem Blog stand Kokosnussöl oder Kokosfett gar nicht auf meinem Beauty-Radar. Im Zuge meines Produkttests hat es jedoch erstaunliche Qualitäten sowohl in der Pflege als auch beim Kochen wie auch Backen gezeigt. Ich werde es weiterhin verwenden. Kurz gesagt: Das Produkt von Khadi bekommt folglich von mir eine klare Empfehlung. 🏝️

Foto: DS

Das Khadi Bio Kokosöl ist hier zu einem Preis von €9,90 (250ml) hier erhältlich.

Schreibt mir doch eure Erfahrungen, die ihr mit Kokosnussöl gemacht habt? Vielleicht habt ihr besondere Pflegetipps oder leckere Rezepte für uns.

Habt ihr ausserdem gewusst, dass Kokosnussöl auch in natürlichen Deos eingesetzt wird. Julia hat einen tollen Beitrag dazu geschrieben.

Also dann, bis zum nächsten Blog …

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