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Unserem Haar wünschen wir nur das Beste! Stark soll es sein – vom Ansatz bis in die Spitzen! Doch leider lässt die Realität oftmals zu wünschen übrig. Besonders, wenn wir nicht auf die Bedürfnisse unserer Haare hören oder sorglos mit ihnen umgehen. Ich habe für dich die besten Tipps, um Haarbruch zu umgehen. So bleibt dein Haar auf jeden Fall gesund und kräftig.

Tipp 1 – Gutes Gewäsch

Feuchtigkeit und Haare – an und für sich eine erquickende Angelegenheit. Doch bei intensivem Kontakt mit Wasser quellen Haare auf. Dadurch öffnet sich die schützende Schuppenschicht und die Haarlängen werden anfällig für Haarbruch. Mechanische Einflüsse wie starkes trocken Rubbeln mit zu harten Baumwollhandtüchern oder grobes Bürsten können dem Haar jetzt Schaden zufügen. Du solltest daher die Haare – noch in der Dusche oder über dem Waschbecken – zuerst behutsam ausdrücken. Danach vorsichtig mit einem weichen Handtuch trocken tupfen. Oder du verwendest einfach einen Haarturban aus Mikrofaser. Dieser kann das Vielfache seines eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen. Zudem trocknet er das Haar schonend und sieht obendrein auch noch stylisch aus. Wenn du deine Haare nach dem Waschen entwirrst, dann bitte sanft ohne Zerren und Ziepen. Dafür verwendest du am besten Bürsten oder Kämme mit flexiblen beziehungsweise mit fein geschliffenen, abgerundeten Spitzen. Beispielsweise den Tangle Teezer oder den High Five Schüttelkamm.

Haarbruch vermeiden
(c) Ali Pazani on Pexels

Tipp 2 – Vitaminbombe

Trockene Haut – Das Problem kennen wir, vor allem im Winter. Doch auch unsere Haare können unter mangelnder Feuchtigkeit leiden. Scheint erstmal nicht tragisch. Doch färbst du deine Haare regelmäßig, beansprucht das auch deine Kopfhaut. Sie wird trockener und produziert weniger Talg, was wiederum die Haarlängen und Spitzen strohiger macht. Was kannst du tun? Einerseits kannst du hier gut mit einem feuchtigkeitsspendenden Shampoo gegensteuern, aber andererseits solltest du auch die Pflegestufe erhöhen. Maske tragen – heisst es nun auch für dein Haar. Am besten verwendest du Pflegepackungen mit Vitamin B6 oder dem Haarvitamin Biotin. Die beiden Inhaltsstoffe stärken das Haar und wirken Haarbruch entgegen. Da ich auch gern meine Haare färbe, gehören das Expert Inforcer Shampoo und die kräftigende Maske mit diesen beiden Vitaminen zu meiner Standardpflege. Somit wird die Widerstandskraft der Haarlängen gestärkt, ohne das Haar zu beschweren. Und momentan bekommst du Shampoo und Maske sogar in einem Special-X-Mas-Set.

Tipp 3 – Power-Boost

Kraftvoll vom Ansatz bis in die Längen – Das ist das Ziel. Doch nur, wenn die Kopfhaut gesund ist, ist dein Haar stark. So kannst du die Pflege natürlich auch an der Wurzel angehen und dir als Verwöhnkur ein Scalp Treatment gönnen. Das Root Activating Serum mit Carnitin-Tartrat, Taurin und Echinacea aktiviert die Haarwurzeln und verbessert folglich die Haarqualität. Das enthaltene Panthenol hingegen reguliert den Feuchtigkeitsgehalt von Haar und Kopfhaut.
Fürchtest du beim nächsten Friseurbesuch einige Zentimeter an Länge einbüßen zu müssen? Dann ist der Spitzenfiller gegen Haarbruch genau das Richtige für dich. Das Expert Pro Longer Concentrat wird auf das handtuchtrockene Haar aufgetragen und füllt Lücken wie Risse auf. Ein Schutzfilm aus Aminosäuren und Filler legt sich verdichtend um Längen und Spitzen.

Haarbruch vermeiden
(c) Valerie Elash on Unsplash

Tipp 4 – Styling-Time

Färben, glätten, föhnen – Durchaus eine Belastung für die Haare. So empfehlen die meisten Stylisten zwischen den Färbeterminen eine Pause von 6-8 Wochen einzulegen. So kann sich das Haar zwischenzeitlich regenerieren. Föhnst du deine Haare regelmäßig und benutzt du gerne Glätteisen & Co? Dann solltest du immer einen Hitzeschutz verwenden. Denn unser Haar enthält neben Keratinproteinen auch Wasserstoffbrückenverbindungen. Letzere werden beim Styling wunschgemäß geformt. Bilden sich in der Haarstruktur durch zu starke Hitze kleine Luftbläschen, kann dein Haar brechen. Dies bezeichnen Experten auch als „Bubble Hair“.
Aber auch ein strenges Frisurenstyling wie beispielsweise ein eng gebundener Pferdeschwanz kann dein Haar schädigen, wenn du ihn tagein tagaus trägst. Und achte bitte auch auf die richtigen Haargummis. Ich mag die Invisibobble besonders gern, da sie keine Abdrücke im Haar hinterlassen.

Tipp 5 – Im grünen Bereich

Bist du entspannt? Na, dann wird es mal Zeit für Me Time. Denn Stress wie mangelhafte Ernährung wirken sich nicht nur auf dein Wohlbefinden aus. Auch dein Haar leidet darunter. Also her mit den Nährstoffen, wie sie in Nüssen, Haferflocken, Soja oder Brokkoli stecken. Und raus an die frische Luft und danach mit einem guten Buch aufs Sofa!

(c) Elizaveta Dushechkina on Pexels

Und wenn du mehr über Haarbedürfnisse erfahren möchstet, hier findest du einen weiteren Blogbeitrag von mir zur Haarpflege: Brauchen Haare Abwechslung?

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  • Meine Tochter klagt seit einigen Wochen, dass ihre Haare strapaziert und brüchig sind. Sie ging daraufhin zu einem Friseursalon und ließ die Spitzen schneiden. Jetzt wo ich weiß, dass die Nährstoffe in Nüssen, Brokkoli, Haferflocken und Soja gut für die Haare sind, werde ich morgen noch welche kaufen.

  • Meine Freundin beschwert sich immer über ihre Haare. Hilfreich war hierbei der Hinweis, dass selbst Haare an mangelnder Feuchtigkeit leiden können. Ich werde meine Freundin ein Umstyling empfehlen, wo sie sich beraten lassen kann.

  • Ich habe seit dem ich ein neues Shampoo verwende ziemlich trockene Haare, die ich nicht mehr richtig glätten kann. Dabei wusste ich vorher nicht, dass man beim Glätten auch ein Hitzeschutz verwenden sollte, um die Haare nicht unnötig zu strapazieren. Ich denke, dass ein Friseurbesuch unumgänglich ist, weil ich langsam echt keinen Rat mehr habe.

    • Hallo, danke für deine Rückmeldung. Hitzeschutz beim Glätten oder Locken machen ist für mich ein Muss. Ist sicher eine gute Idee, deinen Friseur um Rat zu fragen. Alles Gute für dein Haar!

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